Schwimmen und baden – na, sicher!

Die meisten Kinder werden vor Vergnügen quietschen, dass sie endlich wieder ihre Badesachen packen und ins Schwimmbad gehen können. Wenn man ein paar Dinge beachtet, bleibt diese Freude auch ungetrübt.

Der Sommer hat Österreich gefunden. Endlich. Zumindest haben Österreichs Bäder wieder ihre Pforten geöffnet. Und für Familien mit nicht schulpflichtigen Kindern ist bereits Urlaubssaison. Natürlich zieht es Kinder sofort ans Wasser, kaum angekommen will der Hotelpool erobert werden.

Viele Pools bergen leider Gefahrenpotenzial. Bademöglichkeiten sind häufig schlecht gesichert. Sofort hat man Schreckensmeldungen von Ertrinkungsunfällen, Beinahe-Ertrinkungsunfällen, oder von Kindern, deren Haare oder Körperteile beim Spielen im Wasser eingesogen worden sind, im Gedächtnis. Das muss nicht sein: Überprüfen Sie deshalb, ob etwa Ansaugrohre mit einem Gitterrost gesichert sind und melden Sie etwaige Mängel sofort – bevor Sie zum ersten Mal mit Ihrem Kind ins Wasser gehen.

Lassen Sie Ihr Kind nicht alleine ins Wasser; nicht ins Kinderbecken, nicht in den Pool und schon gar nicht in den See oder ins Meer. Die Kleinen überschätzen sich oft selbst. Sie ahmen Vorbilder nach. Fröhliches Planschen kann so schnell zur Mutprobe werden. Ist die Aufsichtsperson unvorsichtig oder handelt sie leichtfertig, wird es das Kind auch tun.

Ein unbedachter Sprung ins Wasser wird zur Lebensgefahr; für den Springer und den Schwimmer.

Machen Sie Ihr Kind deshalb mit den Baderegeln vertraut; sobald es diese versteht und selbst verantwortungsvoll handeln kann.

Außerdem sollten Kinder früh schwimmen lernen. Dabei lernen sie, dass man vor Wasser keine Angst haben muss und wie viel Spaß pritscheln, planschen und schwimmen machen kann; nicht nur im Sommer.

Foto: isado, Lizenz: CC BY-ND 2.0

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