Ferien bei Oma und Opa: Was zu beachten ist

| 29. Jun. 2011 | Kommentare (2)

Großeltern mit Enkelkindern auf einem Boot

Wer seine Kinder in den Ferien zu deren Großeltern schickt, sollte vorab ein paar wichtige Fragen klären: Das beugt Konflikten vor.

Sommerferien sind für Kinder eine tolle Sache. Für Eltern sind sie es nur bedingt, denn vor allem, wenn Mutter und Vater berufstätig sind, muss für Betreuung gesorgt werden. Ein Glück, dass es in solchen Fällen auch Großeltern gibt, die ihre Enkel gerne einige Zeit aufnehmen.

Ferien bei den Großeltern sind eine Zeit der Ausnahme und für die meisten Kinder etwas besonderes, weil die Erziehungsregeln nicht mehr so streng sind wie gewohnt – oder zumindest anders. Trotzdem brauchen diese Tage Vorbereitung, um Konflikte schon im Vorfeld auszuschalten. Diese Fragen sollen dabei helfen.

Wollen alle Beteiligten diesen Urlaub?

Tage bei Oma und Opa sind nur dann eine Bereicherung, wenn alle es wollen – also Kinder, Eltern und Großeltern.

Sind Oma und Opa überhaupt Zeit für die Kinder?

Auch Großeltern haben Termine und Verpflichtungen, denen sie nachkommen müssen. Sie dürfen nicht das Gefühl haben, ihre Enkelkinder engen sie ein anstatt ihr Leben zu bereichern. Hier helfen offene Worte im Vorfeld, um das zu klären.

Sind Oma und Opa fit genug für die Kinder?

Wer seine Kinder zu dessen Großeltern gibt, muss unbedingt deren körperliche Fitness berücksichtigen. Ab einem gewissen Alter ist es durchaus möglich, dass zwei Wochen mit Kindern ältere Menschen über die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit hinaus belasten. Passen Sie den Umfang des Oma-Opa-Urlaubs unbedingt an die Fitness der Großeltern an.

Akzeptieren Oma und Opa die Erziehungsregeln der Eltern?

Selbstverständlich sind Tage bei den Großeltern dazu da, alles etwas lockerer anzugehen. Man muss nicht immer gleich aufräumen, es gibt Eis ohne Ende, der Fernseher darf manchmal auch länger laufen. Trotzdem gilt: Die Erziehungsprinzipien der Eltern dürfen von Großeltern nicht ausgehebelt werden. Sie sind dazu da, den Kindern Freiräume zu schaffen, aber Hinwegsetzen über die Arbeit ihrer Eltern schafft nur Auseinandersetzungen. Wer auf gewisse verbindliche Standards in der Kindererziehung, muss diese auch den Großeltern abverlangen. Sie dürfen keine Gegenkultur sein.

Foto: Darren Wilkinson, Lizenz: CC BY-SA 2.0

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Kommentare (2)

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  1. [...] mit seinen Kindern in den Urlaub reist anstatt alleine Urlaub zu machen und die Kinder zu den Großeltern zu schicken, sollte sich vorher schon einige Gedanken darüber machen, wie er diese so beschäftigt, [...]

  2. [...] leichten flachen Strecken bis zu Klettertouren in hochalpinem Gelände viele Variationen. Beim Urlaub mit Kindern bieten sich vor allem Themenpfade und ruhige Touren entlang eines kühlenden Flusses an. [...]

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