10 Überlebens-Tipps für frischgebackene Mütter

| 4. Okt. 2011 | Kommentare (3)

Wenn eine Frau zum ersten Mal schwanger ist, kriegt sie tausende wohl gemeinte Tipps. Die meisten davon sind zum Vergessen. Die folgenden zehn sind allerdings essenziell.

Ein schlafendes Baby1. Stillen ist gut. Doch die Flasche ist auch okay.

Nur ja nicht vom Stillgebot unterkriegen lassen. Es soll auch Frauen geben, die nicht stillen können oder stillen wollen. Sie sind deshalb noch lange keine schlechten Mütter. Und satt werden ihre Kinder so oder so. Und gesund auch.

2. Bleiben Sie ruhig ein paar Tage in der Klinik.

Sicher, daheim ist’s am schönsten. Aber daheim gibt es keine Schwestern, keine Hebammen und keine Ärzte, die jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn eine Frage im Umgang mit dem neugeborenen Baby auftaucht. Und Fragen gibt es viele.

3. Es ist ein Baby – nicht mehr und nicht weniger 

Soll heißen: Auf den Großteil der Dinge, die einen in der Vorbereitung darauf notwendig erscheinen (vom Wickeltisch zur Auflage, von der Wippe zum Stubenwagen) sind oft gar nicht nötig. Wickeln lässt sich ein Baby auch auf dem Küchentisch oder auf der Waschmaschine. Und schlafen kann es auch auf der Couch. Spart Geld, hilft allen Beteiligten.

4. Nehmen Sie Hilfe an!

Wer auch immer Ihnen Hilfe anbietet, sie Ihr Gast. Sie werden die Hilfe nämlich brauchen.

5. Halten Sie bei Buben den Penis beim Wickeln nach unten

Warum? Weil sonst das Wickeln nichts nutzt.

6. Kaufen Sie keine Babykleidung 

Gut, ein paar schöne Stücke dürfen schon sein. Doch den Rest bekommt man in den ersten Monaten geschenkt. Oder übertragen. Und so schnell wie Kinder in dieser Zeit wachsen, ist das auch die beste Lösung.

7. Keine Knöpfe an der Babykleidung

Alles was elastisch ist, leicht über Köpfe geht und komfortabel zu handhaben ist, fällt in die Kategorie gute Babykleidung. Der Rest macht nur Stress. Also Finger weg!

8. Not-Depots für Windeln anlegen

Egal ob im Auto, oder in allen Handtaschen. Es empfiehlt sich, immer eine Windel parat zu haben. Weil man bekanntlich nie weiß, wann man sie braucht – außer, dass es in einem unpassenden Moment sein wird.  Es ist also praktisch, immer eine Wickeltasche dabei zu haben und das nicht nur wegen der Windeln, sondern wegen allen täglich gebrauchten Babyprodukte. Sie sind in jedem gut sortierten Baby-Shop erhältlich, zum Beispiel bei windeln.de.

9. Fragen Sie um Hilfe! 

Probleme beim Einstigen in die Straßenbahn? Eine Stufe zu viel? Fragen Sie um Hilfe. Man wird Sie Ihnen geben. Und Sie werden Sie brauchen.

10. Genießen Sie die Zeit

Wenn eine Lebensweisheit stimmt, dann folgende: Kinder werden verdammt schnell älter. Also genießen Sie jede Minute mit ihnen.

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Kommentare (3)

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  1. Klingt ganz summa summarum nach: “Locker bleiben!”
    Zu schade, dass mir das bei meinem Ersten niemand so anschaulich erklärt hat. Das hätte mir einiges erspart. Insbesondere Ratschläge wohlmeinender Freunde wie: “Ja, hast Du denn auch genug Milch. Er klingt ja so hungrig.” (3 Tage nach der Geburt)
    “Wie kann man nur ohne Fencheltee verreisen. Dein Kind hat Bauchschmerzen.” (2 Monate nach der Geburt)
    “Könnte es auch der Blinddarm sein?” (Gegen Ende der 3-Monats-Koliken) Wenn ich damals das hier gelesen hätte, hätte ich solche Ratgeber einfach rausgeschmissen und wäre einfach ein wenig entspannter geblieben.

  2. [...] Dienste leisten zudem die unterschiedlichsten Buchtitel und Elternratgeber, die sich mit der Zwillingsthematik [...]

  3. Marc sagt:

    Die Liste ist gut, und hilft sicher, auf das Wesentliche zu achten. Ich möchte noch ergänzen:

    11) Fotos. Viel fotografieren – das Kind, nicht die müden Eltern!
    12) Neue Eltern wollen eingeladen werden. Jede Mahlzeit, die nicht selbst eingekauft, gekocht und abgewaschen werden muss, spart Zeit.

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